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Das Heimatmuseum wird mobil und erklärt seine Bernauer zu Experten. Wir beschäftigen uns mit dem „ANKOMMEN. bauen wohnen leben“ vor der eigenen Haustür und suchen dafür charakteristische Bernauer Architekturen inner- und außerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer auf.

Für wen wurden die Häuser gebaut und wem begegnen wir heute dort? Was macht das Zusammenleben vor Ort aus und wie unterscheidet es sich von anderen Nachbarschaften? Was können wir aus den bestehenden Bernauer Formen des Wohnens für die Zukunft der Stadt lernen? Welche Visionen haben wir heute?

Gemeinsam mit unseren neu gewonnenen Gefährten zeigen wir Heimkino über das Stadtsanierungs-Modellprojekt der DDR im Kantorhaus (1. Station), werden wir zu Brüdern der Landstrasse in Lobetal (2. Station), bilden wir ein Klangkollektiv in der Bauhaus Bundesschule (3. Station) oder erschaffen wir eine Traumstadt in der Nebenstelle des ehemaligen Heeresbekleidungsamts (4. Station).
Über zwei Jahre und vier Stationen sollen sich hierüber Verknüpfungen zwischen Menschen und Institutionen ergeben, die über die temporären Kunstaktionen hinaus- und bleibend in die Stadt sowie in die Museumsarbeit hineinwirken.