Gefährten

sind Bürgerinnen und Bürger Bernaus sowie

 

Das Heimatmuseum Bernau ist ein Stadtmuseum, das sich in städtischem Besitz befindet und sich heute an zwei verschiedenen Standorten präsentiert. Es wurde 1882 im Steintor, einem historischen Stadttor, als Museum zur Darstellung der Bestände der städtischen Rüstkammer eröffnet. Im Kern hat sich dieser Sammlungsschwerpunkt, auch wenn die Ausstellung mehrfach umgestaltet worden ist, bis heute erhalten. Als zweiter Museumsstandort kam 1976 das Henkerhaus hinzu, welches in 700m Fußentfernung an der mittelalterlichen Stadtmauer liegt, die ehemalige Scharfrichterei in Bernau. Das Haus stammt aus dem 17. Jh. Nach langjähriger Restaurierung ist es heute zu bewundern, wie es nach seinem Um- und Ausbau im 19. Jh. aussah.
Innerhalb der Stadtverwaltung sind die Museumsverwaltung und das direkt angeschlossene städtische Archiv als Teil des Dezernats 3 dem Amt für Schulverwaltungs-, Kultur und Jugendangelegenheiten zugeordnet. Leiter des Museums ist Bernd Eccarius-Otto.


Janina Janke ist forschende Künstlerin, Bühnenbildnerin und Regisseurin. Seit ihrer Mitbegründung der Künstlerformation OPER DYNAMO WEST im Jahr 2006, setzt sie sich mit markanten Gebäuden und Räumen in Berlin und anderen Städten auseinander. Sie konzipiert und realisiert Rauminterventionen, Theaterprojekte und partizipative Kunstprojekte auf der Schnittstelle von Kunst, Architektur und Wissenschaft. Arbeiten entstanden u.a. in den Räumen und mit den Menschen vom Bahnhof Zoologischer Garten Berlin (2007), des Europa Center Berlin (2007), der Digital Media City in Seoul Südkorea (2008), der Versuchsanstalt für Wasserbau und Schiffbau Berlin (2010), Le Corbusiers Unités d'habitation in Berlin und Marseille (2012/13), dem Ethnologischen Museum in Dahlem im Rahmen des Humboldt Lab Dahlem (2012/13) sowie in den Hauptquartieren der Vereinten Nationen in Wien, Nairobi, New York und Genf (2011 - 2016). Janina Janke verbindet eine konstante Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Komponisten Bill Dietz, dem Musiker und transdisziplinären Künstler Maurice de Martin und dem Performance-Kollektiv Turbo Pascal.

Julie Rüter lebt und arbeitet in Berlin und hat eine Tochter. Sie studierte Bühnenbild an der Universität der Künste Berlin und als Gast an der Gerrit Rietveldt Akademie Amsterdam bei Pien Frijhof. 2005 schloss Sie ihr Studium mit Auszeichnung bei Prof. Hartmut Meyer ab. Anschließend arbeitete sie als Bühnenbildassistentin am Opernhaus Zürich, der Bayrischen Staatsoper und am Schauspielhaus Köln in einer Festanstellung von 2008 - 10. Seit 2006 gehört sie der Künstlergruppe OPER DYNAMO WEST an, die sie mitbegründet hat und in deren Rahmen sie experimentelles und partizipatives Musiktheater u.a. am Bahnhof Zoologische Garten Berlin, im Bikinihaus Berlin, in einem Kreuzberger Supermarkt und im Amerika Haus Berlin realisierte. Sie entwarf Raumkonzepte und Bühnenbilder am HAU Berlin, Theater an der Parkaue, Maxim Gorki Theater, Schauspielhaus Frankfurt und an der Bayerischen Staatsoper München im Pavillon 21. Heute arbeitet Julie Rüter interdisziplinär im künstlerischen Spannungsfeld zwischen Installation, Intervention und Fotografie. Sie setzt sich mit Stadtlandschaften, Urbanität und Architektur auseinander und untersucht Alltagssituationen sowie Erinnerungen, die sie bildnerisch visuell umsetzt. Objekte, Installationen und Interventionen mit theatralem Kontext entstehen.